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20 Jahre selbstligierende Brackets - Grund genug für ein außergewöhnliches Treffen!

Anläßlich des Jubiläums traf in München DDr. Stefan Bollschweiler / Wien) mit Dr. Dwight D. Damon himself (Namensgeber des Damon-Brackets), einem weiteren amerikanischen Damon-Urgestein, Dr. Alan Bagden und der deutschen Damon Expertin Dr. Elizabeth Menzel zusammen.

"Immer noch auf dem richtigen Weg!"

So könnte man das Endergebnis des Damon-Treffens kurz vorwegnehmen.

Zum Ende des Jubiläumsjahres trafen sich in München alle, die in Sachen Damon-Entwicklung und Damon-Behandlung einen großen Namen haben. Mit dabei war natürlich auch der österreichische Kieferorthopäde DDr. Stefan Bollschweiler (Wien). Er ist seit vielen Jahren erfolgreicher Damonanwender in Wien.

In München feierte das selbstligierende Bracket-System sein 20-jähriges Jubiläum. Thema der Veranstaltung mit Starbesetzung: "Rückblick & Chancen - 20 Jahre Passiv-selbstligierende Brackets."

Das Seminar war nicht nur außergewöhnlich wegen der Starbesetzung, auch die Themen waren einzigartig. So referierte Dr. Dwight D. Damon, der große Pionier in der Kieferorthopädie zum Thema: Wissenschaftliche Beweislage zur Erklärung des Erfolgs von niedrigen Behandlungskräften in der Kieferorthopädie.

Dr. Damon ist vor allem für seine Entwicklung des „Damon-Bracket-Systems“ bekannt, das passive, selbstligierende Bracket-System, das eine low-friction, low-force Behandlung ermöglicht. Also eine sanfte Behandlung mit möglichst geringen Kräften. Als dieses System vor 20 Jahren auf den Markt kam, hat es die Standards der Behandlungen, die Arbeitsabläufe und die Ergebnisse verändert. Das Damon-System hat die Kieferorthopädie weltweit revolutioniert.

Dr. Alan Bagden beschrieb den einzigartigen Weg des Damon-Bracket-Systems. Noch vor 25 Jahren waren die Gedanken, eine kieferorthopädische Erwachsenenbehandlung durchzuführen, gänzlich unbekannt. Ein schwacher Zahnhalteapparat, langsame/unangemessene Zahnbewegungen, ungünstige Auswirkungen von traditionell angewendeten starken mechanischen Kräften, sowie andere Bedenken hielten die meisten Kieferorthopäden davon ab, diese Gruppe von Patienten zu behandeln. Zwar wurde es möglich, durch die Entwicklung der orthognathen Chirurgie mehr Patienten zu behandeln und so das fehlende unterstützende Wachstum chirurgisch zu kompensieren, jedoch sind auch chirurgische Korrekturen in ihren Möglichkeiten begrenzt. Immer öfter wurde der Ruf laut ... „Da muss es einen besseren Weg geben!“

Die Einführung der selbstligierenden Damon-Kieferorthopädie ebnete erstmals den Weg für viele nicht-chirurgische Behandlungen von Erwachsenen. Zu verdanken ist dies den angewendeten geringen Kräften und der geringen Friktion im System.

Eine rege Podiumsdiskussion mit Dr. D. Damon, Dr. Bagden, Dr. Menzel & Patrik Eriksson - Präsident vom Damon Hersteller Ormco - rundete die gelungene Veranstaltung ab. Auch für gestandene Kieferorthopäden gab es viel dazuzulernen. DDr. Bollschweiler war am Ende glücklich und gestärkt zugleich, dass er sich vor vielen Jahren zu diesem besonderen Bracketsystem entschlossen hatte und nach wie vor auf dem richtigen Weg ist, seine Patienten/Innen eine einzigartige Behandlungsmethode anbieten zu können.

Foto: © Damon Ormo

Bildautoren siehe Seite Newsalle.