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Die kieferchirurgische Kombinationsbehandlung

Die Möglichkeiten einer kieferchirurgischen Kombinationsbehandlung sind wenig bekannt. Zusammen mit dem Kiefer-Gesichtschirurgen macht sich die Kieferorthopädie DDr. Stefan Bollschweiler in Wien für eine solche Kombinationsbehandlung stark.

Alle kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Kombinationsbehandlungen stoßen irgendwann an ihre Grenzen. Das heisst für uns in der Ordination, dass die skelettalen Abweichungen so groß sind, dass zusätzlich zur Ausformung der Zahnbögen ein chirurgischer Eingriff notwendig wird, um eine optimale Kaufunktion zu erreichen.

Bei dieser Art der Behandlung stößt die konservative kieferorthopädische Behandlung mit ihren technischen Behandlungsmöglichkeiten an ihre Grenzen, da die Abweichungen zu groß sind. Die skelettalen Dysgnathien, wie manche Formen des offenen Bisses oder die Progenie, um nur einige zu nennen, werden bei uns in der Praxis zusammen mit dem Kiefergesichtschirurgen behandelt.

Zusammen mit dem Kiefer-Gesichtschirurgen erstellen wir dann einen Therapieplan, der nach einer kieferorthopädischen Vorbehandlung eine chirurgische Umstellung der Kiefer beinhaltet.

Diese chirurgischen Umstellungen können immer erst nach abgeschlossenem Wachstum erfolgen, also nach dem 18. Lebensjahr. Nach der chirurgischen Einstellung der Kiefer sind in der Regel kieferorthopädische Feineinstellungen nötig, um den Zusammenbiss zu optimieren.

Nach Abschluss der aktiven Behandlung muss das erreichte Ergebnis festgehalten werden, oftmals ein Leben lang. Das Ergebnis ist für die betroffenen Patienten immer sehr zufriedenstellend, erlöst man sie doch von der Last einer oftmals Jahrzehnte lang ertragenen Kieferfehlstellung.

Die kieferchirurgische Kombinationsbehandlung ist ein sehr interessantes Thema und den meisten Menschen völlig unbekannt. Deshalb fragen Sie uns - wir beraten Sie gerne · Tel.: +43-1-479 79 19-0.

Foto: Monkey Business / fotolia.com

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